Fuerteventura

Fuerteventura

In diesem Jahr zog es uns auf die Insel Fuerteventura. Die karge Landschaft aus Fels, Vulkanstein und teilweise roter Erde, hat uns sehr fasziniert. Wir unternahmen eine Inselrundfahrt (kleine Gruppe, 8 Personen) und wurden von unserem Scout Emanuele bestens informiert. Er führte uns zu den entlegensten Plätzen an die Westküste, wo die Surfer den Wellen trotzen, bis hoch hinauf zur Dünenlandschaft im Norden. Die urbanen Farben im Spiel mit dem blauen Wasser und dem blauen Himmel sind wirklich beeindruckend.

Die nächste Fahrt ging mit dem Jeep in Richtung Cofete. Cofete ist ein kleiner, einsam gelegener Ort an der Westküste der Halbinsel Jandía, der Weg dorthin führt über schmale nicht ausgebaute Straßen und man wird ordentlich durchgeschüttelt. Abseits der „Straße“ fuhren wir durch ein kleines Tal direkt zum Meer. Der Strand dort war einmalig; keine Menschenseele, starker Wellengang, schwarzes Gestein, gelber Sand und eine tolle Klippenlandschaft. Von Cofete ging es dann zum südlichsten Zipfel der Insel wo wir einen Leuchtturm besucht haben.
Als wir gegen Abend im Hotel ankamen, haben wir uns mit einem kühlen Bier und einem leckeren Abendessen belohnt…

Mein Fotokoffer

Mein Fotokoffer

Die Fototasche, das unendliche Thema.
Welche Tasche ist für mich geeignet?
Wie groß sollte die Tasche sein? und, und, und…

In den meisten Fällen kaufen die Leute sich eine Kamera und bekommen vom freundlichen Verkäufer eine kleine Tasche für eine kleine Mark auf`s Auge gedrückt. Der anfänglichen Freude über das Schnäppchen, folgt die Ernüchterung, da die „kleine Tasche“ einige Zeit später tatsächlich zu klein ist. Dann wurde nämlich noch ein neues Objektiv und ein Aufsteckblitz gekauft und schon passt das ganze nicht mehr. So oder so ähnlich geht es den meisten Leuten unter uns. Ich habe mittlerweile 4 völlig unterschiedliche Taschen.

Da wären Umhängetaschen, Rucksack und Trolley. Den großen Trolley von Lowepro nehme ich für große Jobs und Hochzeiten. Da passt alles rein, ist alles sicher verstaut und sehr funktionell. Der kleine Rucksack kommt immer dann mit wenn ich längere Strecken laufen muss und nur ausgewähltes Equipment benötigt wird, z:B. bei Nachtaufnahmen (Langzeitbelichtungen, etc.). Die etwas größere Umhängetasche von Tamrac nehme ich bei mittelgroßen Jobs mit. Hier passen zwei Bodys rein, mehrere Objektive, etc..
Mein Liebling ist die Tasche von Compagnon. Diese Tasche habe ich mir speziell für meinen Kuba Urlaub gekauft. Die Tasche lässt sich super tragen, ist auf Flugreisen erlaubt, hat reichlich Platz (2 Bodys und mindestens 2 Objektive) und sieht super aus!

Mein Bericht zur Compagnon

Kuba

Kuba

Heute sind wir wieder gesund und munter in Düsseldorf gelandet. Die zwei Wochen vergingen wie im Fluge. Unser Jetlag ist echt heftig aber ich muss diese Zeilen jetzt noch schreiben, bevor die Eindrücke an Intensität verlieren.
Kuba ist ein Land mit unglaublich netten und lebensfrohen Menschen, Armut, Schönheit, Ängsten und Leid aber auch Hoffnung auf ein besseres Leben. Am beeindruckendsten waren die drei Tage in Havanna. Man kann es eigentlich nicht in Worte fassen, man muss es wirklich erlebt haben. Ich habe noch nie so viel Schönheit und gleichzeitig so viel Elend gesehen. Viele Kubaner leben sehr einfach, bescheiden und mit europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Es mangelt an alltäglichen Dingen wie Seife, Toilettenpapier, Duschgel, Deo, Shampoo, etc.. Lebensmittel werden per Lebensmittelkarten ausgegeben, so dass eine gewisse Grundversorgung sichergestellt ist. Bohnen und Reis gehören so auf den täglichen Speiseplan, Fleisch eher selten. Ein Viehbauer muss seine Erträge zu 100 Prozent an den Staat abführen. Fleisch für den Eigenbedarf zu behalten ist illegal. Dafür ist die Bildung auf einem sehr hohen Niveau. Alle Kubaner haben die Möglichkeit zu studieren, und das kostenlos.
Bei unserem Fußmarsch vom Hotel in die Altstadt von Havanna haben wir von der Promenade eine Abkürzung in die Altstadt gewählt. Die dort vorgefunden Gebäude waren alle völlig kaputt und heruntergekommen. Die Straßen voller Müll und Dreck. Süßlicher Verwesungsgeruch vermischte sich mit Kaffeeduft und Zigarrenrauch. Überall traf man auf kleine Läden die Getränke oder Lebensmittel verkauften. Offen stehende Türen erlaubten Einblick in die Wohnzimmer, wo kleine Kinder spielten oder Fernsehen schauten. Ein alter Mann suchte in einer völlig überfüllten Mülltonne nach noch brauchbaren Lebensmitteln. Neben der Mülltonne lagen Schlachtabfälle. Wir hatten ein ungutes Gefühl, fühlten uns beobachtet, wie Eindringlinge; ich traute mich kaum noch zu fotografieren. Ich fühlte mich schlecht bei dem Gedanken… Touristen haben wir hier keine getroffen.

Wir werden wohl noch einige Zeit brauchen, um das, was wir gesehen und erlebt haben richtig zu verarbeiten…

Kuba wir kommen!

Kuba wir kommen!

Nächsten Sonntag geht`s los! Ab nach Kuba…
6 Kg Handgepäck, könnte ich noch 2 Kg drauf packen, mal sehen was noch mitkommt… Mein 70-300mm packe ich in den Koffer, ebenso Stativ und Ladegeräte. Speicherkarten, Graufilter, Sensorreinigung, Kugelschreiber, Notizblock, Brillentücher und anderer Kleinkram passen noch in den Messenger von Compagnon. Oh man, ich freu mich riesig! Ich werde versuchen eine Art Tagebuch zu veröffentlichen, so könnt Ihr online dabei sein und unsere Reiseroute verfolgen…
7 days left, going to cuba!

Welcome: Compagnon „The Messenger“

Welcome: Compagnon „The Messenger“

Für meine Reise nach Kuba war ich auf der Suche nach einer geeigneten Fototasche. Die Tasche sollte verschiedene Kriterien erfüllen: Zulassung als Handgepäck für Flugreisen, nicht zu schwer, Platz für meine Nikon D800 mit Batteriehandgriff und aufgesetztem 24-70mm; 1 x 50mm; 1 x 16-35 und 70-200mm, nicht zu schwer und schick sollte sie auch sein. Puh, nicht so einfach. Jetzt hatte ich bei einigen Leuten von der Compagnon (The Messenger) gelesen. Die Tasche gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Büffelleder, handgefertigt, stylisch, Platz für meine Anforderungen, Platz für Laptop, Portemonnaie und anderem Krimskrams und als Fototasche recht unauffällig. Meine Bedenken bzgl. des Magnetverschlusses konnten mir die Jungs von Compagnon sehr schnell ausreden. Also ab in den Shop und bestellen.

Die Tasche wurde recht schnell geliefert. Paket ausgepackt und der erste Eindruck: Ganz schön klein… Hatte ich mir tatsächlich etwas größer vorgestellt. Ab ins Büro und Tasche bestücken. Die Tasche wird mit 5 Klett-Polstern ausgeliefert, mit der man sich eine individuelle Unterteilung zusammenstellen kann. Die Unterteilung ist recht simpel und die ganze Prozedur ist schnell gemacht. Die Frage, „was nehme ich an Equipment mit nach Kuba?“ war zeitintensiver… 🙂
Nach dem Bestücken der Tasche kam der erste Trageversuch. Aufgrund der sehr guten Schulterpolsterung merkt man die Tasche kaum. Das schwere 70-200 ist natürlich ausschlaggebend für das Gesamtgewicht der Tasche. Vielleicht nehme ich auch nur mein 70-300 (Kunststoffgehäuse) mit nach Kuba, mal schauen.

Technische Daten:
Außenmaße: 30 cm (Höhe) x 42 cm (Breite) x 15 cm (Tiefe der Bodenfläche)
Innenmaße: 27 cm (Höhe) x 40 cm (Breite) x 14 cm (Tiefe)
Notebookfach: 38 cm Breite (ideal für ein 15″ Notebook
Gewicht der Tasche: ca. 1,8 kg

Fazit:
Die Tasche ist wirklich sehr gelungen. Die Verarbeitung ist sehr gut, das Leder ist absolut top! Die Haptik ist grandios, so dass man sie eigentlich ständig anfassen möchte.. 🙂 Die Unterteilung ist simpel vorzunehmen und man bekommt eigentlich alles in die Tasche was man so braucht. Ich habe sogar getestet einen zweiten Body (Nikon D3s) mit in die Tasche zu packen, geht auch aber dann muss ich auf das Tele verzichten (wobei ich das Tele auch in meinem Reisekoffer mitnehmen könnte).
Der Preis von 379,- € ist gerechtfertigt, wenn man sich die Qualität der Tasche anschaut.
Ich liebe die Tasche jetzt schon – Kaufempfehlung!

Zur Webseite von Compagnon: http://compagnon-bags.com